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Sanugall®

 
 
Sanugall®




Darreichungsform:  Tabletten zum Einnehmen
Präparatgruppe:  Präparat aus Pflanzenextrakten
Wirkstoff:  Berberis D2, Calcium carbonicum Hahnemanni D8, Carduus marianus D1, Chelidonium D4, Cholesterinum D4, Natrium sulfuricum D3
Zusammensetzung:  1 Tablette enthält:
25 mg Berberis D2 Trit., 25 mg Calcium carbonicum Hahnemanni D8 Trit., 100 mg Carduus marianus D1 Trit., 55 mg Chelidonium D4 Trit., 15 mg Cholesterinum D4 Trit., 30 mg Natrium sulfuricum D3 Trit.
Sonstige Bestandteile: Kartoffelstärke, Magnesiumstearat (Ph. Eur.).
Erfahrungsgemäß angewendet bei:  Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Zur unterstützenden Behandlung bei Erkrankungen der Gallenblase.
Eigenschaften:  In der Naturheilkunde haben die Bestandteile dieses Medikamentes zur Behandlung von Leber-/Galleerkrankungen schon lange einen hohen Stellenwert. Sie wirken reinigend und regulierend auf unterschiedliche Organsysteme und die Körpersäfte.
Anwendung:  Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12 mal täglich, je 1 Tablette einnehmen. Bei chronischen Verlaufsformen 3 mal täglich 1 Tablette einnehmen. Die Dosierung bei Kindern erfolgt nach Anweisung des homöopathischen Arztes.
Nebenwirkungen:  Sehr selten können Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Hautausschlag oder
Atem not, auftreten. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen sind für schöllkrauthaltige homöopathische Arzneimittel bisher nicht bekannt geworden. Für pflanzliche schöllkraut(=chelidonium)-haltige Präparate ist sehr selten ein Anstieg der Transaminasen und des Bilirubins bis hin zu einer arzneimittelbedingten Gelbsucht (medikamentös-toxischen Hepatitis) beobachtet worden, die sich jedoch nach Absetzen des Medikaments zurückbildeten.
Gegenanzeigen:  Sanugall® darf wegen des Bestandteils Schöllkraut (Chelidonium) in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
Wechselwirkungen:  Keine bekannt.
Vorsichtsmaßnahmen:  Bei bestehenden Lebererkrankungen oder solchen in der Vorgeschichte oder bei
gleichzeitiger Anwendung leberschädigender Stoffe soll Sanugall® nur nach Rück -
sprache mit dem Arzt angewendet werden.
Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nur nach Rücksprache mit einem homöopathisch erfahrenen Arzt unter Berücksichtigung des homöopathischen Arzneimittelbildes angewendet werden.
Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder
Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Sanugall® nicht einnehmen.
Hinweis:  Enthält Lactose.
Warnhinweis: 
Dauer der Behandlung: 
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung:  Nicht über 25 °C aufbewahren.
Handelsform:  Packung mit 80 (PZN 06198291) und 240 (PZN 06198316) Tabletten zum Einnehmen
Homöopathisches Arzneimittelbild:  Berberis vulgaris ( Literaturquelle 1)
Trockene Schleimhäute. Heftiges Stechen in der Lebergegend. Gallensteinkolik.
Auftreibung des Abdomens. Stechen im Bereich der Nieren, Brennen. Krampfartige Kontraktionen der Blase. Häufige Harnentleerung, Harnröhre brennt. Harn dick, trübe, gelb oder blutrot, teilweise mit Sediment. Juckreiz, Brennen und Beißen der Haut.
Calcium carbonicum (Literaturquelle 1)
Geistige und körperliche Entkräftung durch Überarbeitung. Saures Aufstoßen und
Erbrechen. Gallensteinkolik. Wund in Leber- und Milzgegend. Stühle unverdaut,
saurer Geruch. Diarrhoe und Obstipation.
Mariendistel (Carduus marianus) (Literaturquelle 1)
Ikterus. Schwäche. Leberstauung. Druck, Spannung und Stiche in der Lebergegend. Meteorismus.
Chelidonium (Literaturquelle 1)
Einschnürung, Spannung und Empfindlichkeit in der Magengrube. Chronische Magen- und Darmkatarrhe, verminderte Gallensaftsekretion. Leberschmerzen ziehen nach hinten. Stiche, Drücken in der Lebergegend. Fettleber. Ikterus durch Verstopfung von Leber und Gallenblase. Gallensteine. Diarrhoe oder Obstipation.
Cholesterinum (Literaturquelle 1)
Hartnäckige Leberstauung. Ikterus. Gallensteine. Gallensteinkolik. Anfälle kommen
und gehen plötzlich. Brennende Schmerzen in der Seite.
Natrium sulfuricum (Literaturquelle 1)
Hepatitis, Ikterus und Galleerbrechen. Leber berührungsempfindlich. Blähsucht.
Rumoren im Darm. Diarrhoe und Obstipation.