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Hexacyl® Mischung

 
 
Hexacyl® Mischung




Darreichungsform:  Tropfen zum Einnehmen
Präparatgruppe:  Präparate aus Pflanzenextrakten
Wirkstoff:  Sulfur D4, Lycopodium ∅, Berberis ∅
Zusammensetzung:  10 g (entsprechend 10,99 ml) Mischung enthält: 3,00 g Sulfur Dil. D4, 0,10 g Lycopodium Urtinktur, 0,05 g Berberis Urtinktur. Sonstige Bestandteile: Ethanol 43% (m/m), gereinigtes Wasser.
Indikation:  Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.
Dazu gehören: Unterstützende Behandlung bei funktionellen Störungen von
Leber-Galle und Nieren.
Eigenschaften:  Die Inhaltsstoffe von Hexacyl® – Sulfur, Lycopodium und Berberis – zeigen in ihren
homöopathischen Arzneimittelbildern ein ähnliches Wirkungsspektrum. Die jeweiligen Einzelsubstanzen weisen als Schwerpunkt im Symptomenbild Stauungen im venösen Anteil des Kreislaufsystems auf. Daraus resultieren charakteristische
Störungen in anderen Organen, besonders Leber und Niere.
Für die homöopathische Repertorisation sind folgende Symptome ausschlag -
gebend:
• Die Entgiftungsfunktionen von Leber und Niere sind gehemmt (harnsaure
Diathese), es kommt zu Starre mit Neigung zu Steinbildung in Gallen- bzw. Harnblase.
• Vielfältige Beschwerden des Magen-Darm-Traktes aufgrund ungenügender Produktion
der verschiedenen Verdauungssäfte.
• Hautveränderungen, z.B. trockene oder eitrige Ekzeme mit starkem Juckreiz und
Rötung, besonders an Körperöffnungen, sind weitere Hinweise auf die schlechte
Stoffwechsellage.
• Verspannungen und Schmerzzustände des Bewegungsapparates mit großer
Schwäche.
• Cardiale Störungen als Folge der Stauung im Leber- und Pfortaderkreislauf.
Leitsymptome sind: Starkes Brennen und Juckreiz, Erschöpfung, Verschlechterung
durch Wärme, Kälte und Ruhe. Besserung durch frische Luft, mäßige Bewegung.
Hexacyl ist angezeigt zur Ausleitung bei allen toxischen oder infektiösen Schädigungen mit erhöhtem Eiweißzerfall wie Nahrungsmittel- und Genussmittelunverträglichkeit, Infektionen und Intoxikationen.
Anwendung:  Bei akuten Zuständen nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12 mal täglich, je 5-10 Tropfen ein. Bei chronischen Verlaufsformen 1-3 mal täglich je 5 Tropfen einnehmen. Nehmen Sie die Tropfen mit etwas Trinkwasser ein.
Nebenwirkungen:  Keine bekannt.
Gegenanzeigen:  Hexacyl® ist bei Alkoholkranken nicht anzuwenden.
Unerwünschte Reaktionen: 
Wechselwirkungen:  Keine bekannt.
Vorsichtsmaßnahmen:  Hexacyl® ist bei Leberkranken erst nach Rücksprache mit dem Arzt anzuwenden.
Zur Anwendung dieses Arz neimittels bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb, auch wegen des Alkoholgehaltes, bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden. In der Schwangerschaft und
Stillzeit sollte Hexacyl® auch wegen des Alkoholgehaltes nicht angewendet werden.
Überdosierung:
Die Einnahme größerer Mengen des Arzneimittels kann insbesondere bei Kleinkindern zu einer Alkoholvergiftung führen; in diesem Fall besteht Lebensgefahr, weshalb unverzügllich ein Arzt aufzusuchen ist.
Hinweis: 
Warnhinweis:  Enthält 59,9 Vol.-% Alkohol (Ethanol).
Dauer der Behandlung: 
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung:  Nicht über 25° C aufbewahren.
Handelsform:  10 ml PZN 00383662, 30 ml PZN 00384147 und 100 ml PZN 00388837 Tropfflasche
Homöopathisches Arzneimittelbild:  Sulfur ( Literaturquelle 1)
Starker Bezug zum venösen Kreislauf, Ernährungsorgane, Haut, örtliches Brennen
oder Stauungen. Hyperazidität. Saures, fauliges Aufstoßen. Völlegefühl und Spannung im Abdomen. Brennende Stiche in der Lebergegend. Verstopfung der Gallengänge. Pfortaderstauung und Verdauungsstörungen. Obstipation oder Diarrhoe. Brennen, Beißen im After. Harn trübe, übelriechend. Häufiger Harndrang,
aber nur wenige Tropfen werden entleert. Kurzatmigkeit. Erstickungsgefühl. Juckreiz der Haut. Ulzera. Furunkel. Erysipel. Trockene, brennende und juckende Hautausschläge.

Lycopodium (Literaturquelle 1)
Voller Gase. Druck im Magen und Atembeschwerden. Magenkrämpfe. Brennendes
Aufstoßen. Prellungsschmerzen in der Lebergegend. Blähungskolik. Geräuschvolle
Flatulenz. Hepatitis und Pneumonie. Beißen und Brennen im Rektum während und nach der Stuhlentleerung. Polyurie nachts. Nierenkolik, Harn rot, brennt und ist sehr heiß oder trüb und milchig. Harnretention. Zeihen und Reißen, auch Taubheit in den Gliedern.

Berberis vulgaris (Literaturquelle 1)
Trockene Schleimhäute. Heftiges Stechen in der Lebergegend. Gallensteinkolik.
Auftreibung des Abdomens. Stechen im Bereich der Nieren, Brennen. Krampfartige
Kontraktionen der Blase. Häufige Harnentleerung, Harnröhre brennt. Harn
dick, trübe, gelb oder blutrot, teilweise mit Sediment. Juckreiz, Brennen und Beißen
der Haut.